Die Regenmacherin -
Königtum und Demokratie in Botswana
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DIE
REGENMACHERIN -
Königtum und Demokratie in Botswana
BR alpha 2007
Ein Film von Werner Zips und Manuela Zips-Mairitsch
Regen heißt Leben. Nicht nur, aber vor allem in der Kalahari.
Die heutige Vorstellung von (gutem) Leben lässt sich auch in
Afrika und damit in Botswana mit Wohlstand übersetzen. Darin
ist der Grund zu finden, warum die Landeswährung nach der Unabhängigkeit
im Jahr 1966 mit dem Setswana Wort für Regen benannt wurde:
PULA!
Die wichtigste spirituell-religiöse Verpflichtung der Könige
– das Regenmachen – blieb daher in veränderter
Form bestehen: für Pula – Regen, Leben, Wohlstand –
zu sorgen.
Die Köngin der Balete, die das Regenmachen nie erlernen konnte,
da es den Gläubigen von den christlichen Missionskirchen als
heidnischer Brauch verboten worden war, setzt auf überkonfessionelle
Gebetstreffen am alten Versammlungsort des Königtums. Das eigentliche
Erfolgsgeheimnis liegt nach Ansicht vieler Menschen in Botswana
aber in den Möglichkeiten der echten Demokratie, das heisst
in Botswana: der Mitbestimmung aller. Im optimistischen Gestalten
der Zukunft liegt ein wesentlicher Schlüssel des permanenten
Erfolgs im Machen von Pula.
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