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KOPFGELDJÄGER Die meisten Kunden sind kleine Diebe und Betrüger sowie Gewalttäter.
Sie werden in den USA meist bis zur Verhandlung gegen Kaution auf
freien Fuß gesetzt. Die "Bail Bond"- Agenturen leihen
den Angehörigen das Geld. Dafür müssen sie unterschreiben,
dass - sollten die Verdächtigen nicht zum Gerichtstermin erscheinen
- der "Bounty Hunter" sie überall jagen darf. Dieser
Vertrag gibt den rund 1000 Kopfgeld- jägern der USA mehr Vollmachten,
als sie die Polizei hat. Sie dürfen auf der Jagd wie einst
Wyatt Earp in Gebäude eindringen, ja sogar schießen.
Das Gesetz, das ihnen die Jagd erlaubt, stammt tatsächlich
noch aus den Tagen des Wilden Westens. |












