|
DAS
GANZ NORMALE VERHALTEN DER ÖSTERREICHER: Kaum ein Lebensraum hat sich im Lauf der letzten Jahrzehnte mehr
gewandelt als der eigene Garten. Der einstige Nutzgarten, in dem
Gemüse für den Lebensunterhalt gezüchtet und Hühner
gehalten wurden, ist längst zum Luxusobjekt geworden, das bestimmte
Bedürfnisse erfüllen soll. Dort wo noch immer Lebensmittel
angebaut werden, dient dies heute eher dem Wunsch „etwas Eigenes“
zu haben: Nahrungsmittel, die nicht so leicht erhältlich sind,
die sicher biologisch oder auf Grund ihres Geschmackes einzigartig
sind. Gartenarbeit – das Wühlen im Boden – dient
der „Erdung“ – als Ausgleich zum „Hirnjob“
im Büro. |












